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peter arlt
 
angewandte soziologie
im öffentlichen raum



"Die Verweichlichung und Degenerierung der menschlichen Rasse ist auf ihre zunehmende Vorliebe für Interieurs und auf ihr schwindendes Interesse an der Kunst des Ausgehens und Draußenbleibens zurückzuführen. Dies wiederum ist das Resultat immer mehr um sich greifender Tätigkeiten wie Lesen, Schachspielen, Trinken, Ehe und dergleichen, von denen nur wenige unter freien Himmel ausgeübt werden können."
De Selby, Golden Hours, 2. Band, S. 261, zit. nach: Flann O’Brien, Der dritte Polizist, S. 28




was ist zu tun (1996):

> verlasse bücher und den computer. Gehe hinaus und beobachte das alltagsgeschehens und deine eigenen körperlich-psychischen reaktionen im öffentlichem raum.
> versuche die im öffentlichem raum latent steckenden nutzungsmöglichkeiten herauszufinden und aktiviere sie unter zuhilfenahme minimaler interventionen und kommunikativer aktionen.
> die dabei entstehenden situationen und prozesse geben aufschluss über die befindlichkeit eines ortes und seiner menschen - und erzeugen, vielleicht, manchmal momente des glücks und der energie.
> plane und baue auf diese momente (auf).



was ist zu tun (2011):

> vermeide künstlerisch-autonome interventionen und trage nicht zur eventisierung bei, sondern versuche aufzugreifen was da ist und arbeite damit.
> suche die passenden leute - man findet sie nur durchs gemeinsame tun am ort des geschehens.
> und gib der zeit ihren raum.

Die verschränkung soziologisch-künstlerischer forschungen und aktionen mit städtebaulicher planung nenne ich angewandte soziologie.

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